Über mich

Achtung.

Das hier wird keine typische "Über mich"-Seite.

Wenn du jetzt erwartest, dass ich dir erzähle, wie ich schon mit drei Jahren die erste Nähmaschine auseinandergebaut habe, seit meiner Kindheit von einer eigenen Kissenmarke geträumt habe und meine große Lebensmission darin besteht, die Welt mit Kissen glücklicher zu machen ...

... muss ich dich leider enttäuschen. 😉


Schnapp dir einen Kaffee. Ich erspare dir das übliche Marketing-Blabla und erzähle dir stattdessen einfach ein bisschen aus meinem Leben.

Für alle, die bis jetzt noch nicht weggeklickt haben:

Hallo. Ich bin Marion.

1971 geboren. Also für einige von euch vermutlich schon Bronzezeit.

Wobei ... mir geht es inzwischen nicht viel besser. Auch ich denke mittlerweile manchmal:

„Waaaas? Der darf schon Auto fahren? Der ist doch noch ein Kind!"

Tja.

So sind sie wohl, die Boomer.


Wer hier eigentlich schreibt

Ich habe drei erwachsene Söhne, Stand Sommer 2026 drei wundervolle Enkelkinder und einen noch wundervolleren Mann.

Den übrigens noch gar nicht so lange.

Vor zwei Jahren haben wir geheiratet.

Obwohl ich vorher immer gesagt habe:

„Ich heirate niiiiiie wieder!"

Man sollte mit solchen Aussagen wirklich vorsichtig sein.

Das Leben hat nämlich einen ziemlich schrägen Humor.



Zuhause im Wald

Meine Freizeit verbringe ich am liebsten draußen.

Ich liebe unseren Garten.

Ich pflanze Blumen.

Und unser Rehbock denkt sich regelmäßig:

„Vielen Dank für das lecker Buffet."

Unser Haus liegt mitten im Wald, ganz in der Nähe des Wild- und Freizeitparks Ostrittrum.

Falls du also mal einen richtig schönen Familienausflug machen möchtest, schau dort unbedingt vorbei.

Und wenn du es wirklich ernst meinst mit dem Urlaub: Unsere Nachbarn Peter und Bine vermieten ein schönes Ferienhaus gleich um die Ecke.

Vielleicht begegnen wir uns ja tatsächlich mal auf einem Waldspaziergang.

Und wenn du schon dort bist:

Mach unbedingt einen Abstecher zu Gitte ins Hofcafé - Hof Schweers

Kleiner Tipp: Fahr nicht erst nachmittags hin. Gitte backt nur ein paar Kuchen und Torten. Und wenn die weg sind, sind sie weg. 😉

Fernweh liegt wohl in der Familie

Obwohl ich da wohne, wo andere Urlaub machen, brauche ich hin und wieder einen Tapetenwechsel.

Schon als Kind sind wir jeden Sommer mit dem Auto nach Griechenland gefahren. Nicht einmal. Nicht zweimal. Jedes Jahr.

Immer auf dieselbe Insel.

Thassos.

Immer auf denselben Campingplatz.

Links: Marion aka Stummel, meine Schwester Carmen mit extra langem Souvlakispieß

 

Für manche wäre das wahrscheinlich langweilig gewesen.

Für mich war es das Gegenteil.

Ich wusste genau, welche Freunde ich dort wiedersehen würde. Mit den Jahren wurde Thassos für mich ein zweites Zuhause.

Ein paar Jahre später – wir spulen mal ein bisschen vor – habe ich dann einen Griechen geheiratet. Einen waschechten Kreter.

Ja ... mit offenem Hemd und Goldkettchen. (Hatte er damals wirklich.) 😄

Das war ungefähr so, wie du dir „My Big Fat Greek Wedding“ vorstellst.

Nur eben in echt.

Die Liebe zum Vater meiner Kinder ist heute einer guten Freundschaft gewichen.

Die Liebe zu Griechenland ist geblieben.

Und ehrlich gesagt ist das bis heute so. Wenn ich in Griechenland aus dem Flugzeug steige und dieser Duft nach Pinien, Thymian und Meer in der Luft liegt, fühlt es sich an, als würde ich nach Hause kommen.

Irgendwann brauche ich aber auch wieder etwas Neues.

Ich bin im Laufe meines Lebens viel gereist.

New York.

Kuba.

Mexiko.

Korsika.

... ich könnte die Liste noch eine ganze Weile fortsetzen.

Heute bin ich allerdings nicht mehr der größte Fan von Langstreckenflügen.

Mittlerweile zieht es mich viel häufiger an die


 Ostsee,

in die Berge oder einfach an Orte in Deutschland, die ich noch nicht kenne.

Und genau dort passiert mir regelmäßig etwas.

Ich laufe durch eine kleine Gasse, entdecke ein Café, ein Restaurant oder einen hübschen Dekoladen und denke:

„Oh, wie schön ist das denn bitte?! Hier möchte ich wohnen!"

Wenn ich jedes Mal wirklich umgezogen wäre, hätte ich wahrscheinlich schon an die dreißig Mal meine Adresse geändert. 😄

 


Mein Mann schaut sich Sehenswürdigkeiten an. Ich schaue auf die Lampen.

Als ich meinen Mann kennengelernt habe, sind wir natürlich zuerst in seine Heimat gefahren.

Quedlinburg.

Falls du noch nicht dort warst: Fahr hin.

Die Altstadt ist wunderschön.

Ich glaube allerdings, mein Mann hatte sich unseren ersten gemeinsamen Besuch ein bisschen anders vorgestellt.

Während er mir seine Lieblingsplätze zeigen wollte, blieb ich ständig vor kleinen Cafés, Restaurants oder Dekoläden stehen.

Ich kann da einfach nicht anders.

Mich interessiert nicht nur, wo ich bin.

Mich interessiert vor allem, warum ich mich dort so wohlfühle.

Warum wirkt ein Café gemütlich, obwohl die Möbel eigentlich ganz schlicht sind?

Warum möchte ich in einer Ferienwohnung am liebsten sofort den Koffer auspacken?

Und warum zieht mich ein kleiner Dekoladen magisch an, obwohl ich gar nichts kaufen wollte?

Ich glaube, ich beobachte Räume einfach anders als viele andere Menschen.

Mein Blick bleibt selten zuerst an der Speisekarte hängen.

Ich schaue auf die Lampen.

Auf die Stoffe.

Auf die Farben.

Auf die kleinen Details, die dafür sorgen, dass man sich sofort wohlfühlt.

 


Meine Lieblingsorte? Die erkennt man ziemlich schnell.

Nach unserem letzten Urlaub in Schönhagen hätte ich wahrscheinlich noch eine Woche dranhängen können.

Nicht nur wegen der Ostsee.

Sondern wegen all der Orte, an denen ich mich sofort wohlgefühlt habe.

Zum Beispiel im Hof Schwansen. Ich glaube, dort hätte ich mich einmal quer durch die Kuchentheke probieren können.

Oder im Kuhhaus auf Gut Damp. Das Essen war großartig, aber fast noch mehr begeistert hat mich die Atmosphäre. Genau so mag ich Restaurants: gemütlich, hochwertig und trotzdem überhaupt nicht steif.

Und an unserem letzten Abend waren wir im Gasthof Alt Sieseby.

So ein Ort, bei dem man schon beim Reinkommen merkt, dass sich jemand Gedanken gemacht hat.

Ich kann gar nicht genau sagen, woran es liegt.

Es ist nie nur das Essen.

Nie nur die Einrichtung.

Nie nur das Licht.

Es ist dieses Gefühl, dass einfach alles zusammenpasst.

Genau solche Orte bleiben mir im Kopf.

Und genau dort entstehen meistens auch die Ideen, die ich später mit nach Hause nehme.

Gasthof Alt Sieseby: Genau dort auf der roten Bank haben wir gesessen – den letzten Abend unseres Urlaubs, mit richtig gutem Essen und dem Gedanken: Schöner hätte man den Urlaub kaum ausklingen lassen können. ❤️

Foto: Mein Mann Christian und ich 

 

Gemütlichkeit hatte bei uns nichts mit Geld zu tun.

Das hässlichste Sofa meines Lebens.

Nach der Trennung vom Griechen mit dem offenen Hemd und der Goldkettchen-Phase 😄 war ich plötzlich mit meinen drei Jungs allein.

Unterhaltsstreit.

Vollzeitjob.

Nebenbei habe ich gekellnert und in Hotels geputzt.

Und trotzdem war am Ende des Geldes oft noch ziemlich viel Monat übrig.

Ich konnte mir einfach nichts leisten.

Aber ich hatte schon immer ein Händchen dafür, Wohnungen gemütlich zu machen.

Auch mit ganz wenig Geld.

Ich weiß noch ganz genau, wie dieses dunkelblaue Kunstledersofa bei uns im Wohnzimmer stand.

Boah, war das hässlich.

Aber ein neues Sofa?

War einfach nicht drin.

Also habe ich überlegt, was ich stattdessen machen kann.

Ich habe eine weiße Tagesdecke von IKEA gekauft.

Ein paar schöne Kissen dazu.

Irgendwann kamen noch Vorhänge.

Und nach und nach wurde aus diesem Sofa tatsächlich unsere Kuschelecke.

Wenn heute jemand in ein Möbelhaus geht und sich für 8.000 Euro ein Wohnzimmer kauft, ist das natürlich toll.

Ich musste damals einfach mit dem arbeiten, was da war.

Und weißt du was?

Ich glaube, genau deshalb schaue ich heute noch so auf Wohntextilien.

Weil ich damals gemerkt habe, wie unglaublich viel ein paar Kissen verändern können.

Nicht nur das Sofa.

Sondern den ganzen Raum.


Warum Kissen für mich mehr sind als Deko

Meine Oma Käthe konnte aus Stoff fast alles machen.

Als Kind saß ich stundenlang neben ihr. Während draußen andere gespielt haben, habe ich Stoffreste sortiert, Knöpfe ausgesucht und zugeschaut, wie aus einem Stück Stoff plötzlich ein Kleid, eine Schürze oder ein Röckchen wurde.

Bis heute steht bei mir eine alte, ziemlich verbeulte Nivea-Dose. Darin liegen unzählige Knöpfe von meiner Oma.

Immer wenn ein Kleidungsstück ausgedient hatte, wurden zuerst die Knöpfe abgeschnitten und sorgfältig aufgehoben. Wegwerfen? Das kam für sie nicht infrage. Sie hatte den Krieg erlebt und wusste, wie wertvoll selbst die kleinsten Dinge sein konnten.

Manchmal öffne ich diese Dose heute noch. Nicht, weil ich unbedingt einen Knopf brauche. Sondern weil sie mich sofort an meine Oma erinnert.

Wahrscheinlich hat genau dort meine Liebe zu Stoffen, Farben und schönen Details begonnen.

Links: Mein Bruder Marcus, meine Schwester Carmen, ich (Marion) und hinten meine Oma Käthe. Die Röckchen meiner Schwester und von mir hat sie selbst genäht.

 

Vom Zuschauen zum Selbermachen

Meine Oma hat mir gezeigt, wie aus einem Stück Stoff etwas Schönes entstehen kann.

Das Nähen hat mich danach nie wieder ganz losgelassen.

Mal mehr, mal weniger. Je nachdem, wie das Leben gerade so spielte.

Denn ehrlich gesagt hatte ich viele Jahre ganz andere Sorgen als Kissen zu entwerfen.

Job. Nebenjobs. Kinder. Haushalt.

Der ganz normale Wahnsinn eben.

Aber irgendetwas habe ich eigentlich immer gemacht.

Ich habe genäht.

Ich habe Möbel umgestellt.

Wände gestrichen.

Vorhänge genäht.

Oder wieder einmal das Wohnzimmer komplett umgeräumt, obwohl eigentlich niemand verstanden hat, warum.

Alles fing mit einem kleinen Igel an.

Eigentlich wollte ich gar keinen Onlineshop gründen.

Und ehrlich gesagt hatte ich auch nie den Plan, irgendwann Kissen zu entwerfen.

Alles fing mit meinem Enkel an.

Für sein Kinderzimmer haben Christian und ich ein kleines Hüttenbett gebaut und das ganze Zimmer in einen Wald verwandelt. Es fehlte eigentlich nur noch das passende Kissen.

Also habe ich gezeichnet.

Nicht besonders strategisch.

Nicht mit dem Gedanken: "Daraus mache ich jetzt ein Produkt."

Sondern einfach, weil ich genau dieses Motiv nirgends gefunden habe.

So entstand dieser kleine Igel mit den Luftballons.

Eigentlich war er nur als Wandmotiv gedacht.

Irgendwann saß ich davor und dachte:

„Moment mal ... warum eigentlich nicht auch auf Stoff?"

Also habe ich mein erstes Kissen drucken lassen.

Ein einziges.

Nur für das Kinderzimmer.

Und genau dieses Kissen hat irgendwie alles verändert.

Plötzlich fragten Freunde, ob ich auch eins für sie machen könnte.

Dann kamen neue Ideen.

Neue Motive.

Noch mehr Zeichnungen.

Und ohne dass ich es geplant hatte, war ich mittendrin.

Ausgerechnet dieser kleine Igel hat mich auf eine Reise geschickt, von der ich damals überhaupt nicht wusste, dass sie gerade erst beginnt.

 

KissenGlück. Das bin tatsächlich einfach ich.

Falls du bis hier gelesen hast, weißt du inzwischen wahrscheinlich schon, dass ich nicht besonders gut darin bin, mich kurz zu fassen. 😄

Und genauso sieht es übrigens auch hinter den Kulissen aus.

Ich habe ungefähr 327 Ideen gleichzeitig.

Die Zahl ist frei erfunden.

Fühlt sich aber ziemlich realistisch an.

Neulich habe ich Flyer gestaltet.

War total begeistert.

Hab sie drucken lassen.

Heute liegen sie hier.

Und ganz ehrlich?

Ich werde sie nie verteilen.

Weil ich inzwischen schon wieder etwas entdeckt habe, das ich viel schöner finde.

Das passiert mir ständig.

Ich sehe irgendwo ein Café.

Eine Tapete.

Eine Lampe.

Ein Kissen.

Oder laufe durch einen kleinen Laden.

Und sofort geht in meinem Kopf das Ideenkarussell los.

"Das könnte man doch..."

"Oh... wie schön wäre das denn..."

"Moment mal... daraus könnte doch..."

Das Problem ist nur:

Ideen zu haben ist das eine.

Sie alle in einen Shopify-Shop zu bekommen, ist eine ganz andere Geschichte. 😄

Ich sitze dann vor dem Rechner und denke:

"Warum ist das Kissen jetzt plötzlich in der Kategorie Beige Kissen gelandet, obwohl es eindeutig Türkis ist?"

Oder:

"Wieso wird das Bild jetzt abgeschnitten?"

Spoiler:

Doch.

Ist es.

Ich glaube, deshalb wird mein Shop wahrscheinlich niemals fertig.

Weil ich ständig schon wieder die nächste Idee habe und mir diesen ganzen Webshopkram alleine beibringe. Ich sag nur: scheitern by doing.

Und ehrlich gesagt finde ich das auch ganz schön.

Sonst wäre mir wahrscheinlich langweilig.

Warum ich dir das alles eigentlich erzählt habe.

Ganz ehrlich?

Weil ich glaube, dass man heute viel zu oft in anonymen Shops einkauft.

Man sieht ein Produkt.

Einen Preis.

Klickt auf "In den Warenkorb".

Und weiß am Ende überhaupt nicht, bei wem man eigentlich gekauft hat.

Das wollte ich anders machen.

Vielleicht bestellst du irgendwann ein Kissen bei mir.

Vielleicht aber auch nicht.

Beides ist völlig okay.

Aber wenn du irgendwann irgendwo ein Kissen von Kissenglück siehst, dann wünsche ich mir, dass du nicht zuerst an den Shop denkst.

Sondern an die Frau, die sich in Cafés die Lampen anschaut.

Die in Griechenland beim Aussteigen erst einmal tief durchatmet.

Die immer noch eine alte Nivea-Dose voller Knöpfe ihrer Oma besitzt.

Und die wahrscheinlich gerade schon wieder eine neue Idee hat, obwohl die letzte noch gar nicht fertig ist.

Genau das bin ich.

Marion

 

Jetzt bin ich neugierig auf deine Geschichte.

Jetzt kennst du einen ziemlich großen Teil von meiner.

Falls du bis hier gelesen hast, gehörst du offiziell zu meinen Lieblingsmenschen.

Oder du bist Webdesigner und suchst gerade nach möglichst vielen Dingen, die man auf einer Website auf gar keinen Fall machen sollte. 😄

In beiden Fällen: Schön, dass du da bist.

Und ganz ehrlich?

Wer bis hier gelesen hat, interessiert sich entweder wirklich für Menschen ...

... oder hat einfach eine erstaunlich hohe Aufmerksamkeitsspanne.

In beiden Fällen: Ich mag dich jetzt schon. 😊

Kennst du ein Café, bei dem man schon beim Reinkommen denkt:

„Oh, wie schön ist das denn bitte?"

Dann verrate es mir unbedingt!

Ich bin nämlich ständig auf der Suche nach besonderen Cafés, tollen Restaurants und kleinen Orten, die man nicht in jedem Reiseführer findet.

Am liebsten solche, in denen man eigentlich den ganzen Nachmittag sitzen bleiben möchte.

Schick mir deine Empfehlung einfach per Instagram oder per E-Mail.

Ich verspreche zwar nicht, dass ich sofort losfahre ...

... aber die Wahrscheinlichkeit ist ziemlich hoch. 😄

Und falls du eine besonders schöne Ferienwohnung hast, übernachte ich auch gern mal zur Probe.

Es könnte allerdings passieren, dass du danach eine Nachricht von mir bekommst:

"Die Vorhänge würde ich tauschen, das Sofa braucht dringend andere Kissen und die Lampe im Flur hat ihre besten Jahre auch hinter sich." 😄

Keine Sorge – ich frage vorher. Meistens jedenfalls.

Ach ja ...

Ich bin übrigens eine gebürtige Hamburger Deern.

Auch wenn ich heute mitten im Wald wohne und ständig von der Ostsee schwärme – meine drei Söhne leben noch in Hamburg und deshalb bin ich regelmäßig dort.

Falls du also einen Geheimtipp für ein richtig schönes Café in Hamburg hast, freue ich mich genauso darüber wie über einen kleinen Gasthof irgendwo an der Ostsee, im Harz oder in den Bergen.

Ich freue mich wirklich über Nachrichten.

Nicht nur über Bestellungen.